Sonntag, d. 27. Januar, 16.00 Uhr:

25 Jahre: Schindlers Liste             (Holocaust Gedenktag)

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von Steven Spielbergs Meisterwerk SCHINDLERS LISTE, einem der bedeutendsten Projekte in der Geschichte des Kinos, wird Universal Pictures den Film am 27. Januar 2019, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, in technisch überarbeiteter Version wieder in die deutschen Kinos bringen. Am 27. Januar kann das Publikum an der Erfahrung einer Geschichte, die wir nie vergessen dürfen, teilhaben. SCHINDLERS LISTE wurde mit sieben Oscars® ausgezeichnet, unter anderem für den Besten Film des Jahres sowie für die Beste Regie. Dies ist eines der wenigen Male, dass ein Film dieser Größenordnung und Reichweite in 4K neu gemastert wurde. Es bietet ein atemberaubendes Erlebnis auf der großen Leinwand, passend zur Kraft des Films und seinen wichtigen Themen. „Es ist schwer zu glauben, dass es 25 Jahre her ist, seit SCHINDLERS LISTE in die Kinos kam“, so Spielberg. „Die wahren Geschichten über das Ausmaß und die Tragödie des Holocaust dürfen nie vergessen werden, und die Lehren des Films über die entscheidende Bedeutung der Bekämpfung des Hasses hallen auch heute noch nach. Ich fühle mich geehrt, dass das Publikum die Reise noch einmal auf der großen Leinwand erleben kann.“ Paul Steinschulte (Geschäftsführer Universal Pictures International Germany): „Ich freue mich sehr, dass wir diesem beeindruckenden Film ein weiteres Mal eine Plattform bieten und ihn auch für neue Generationen auf der großen Leinwand zugänglich machen können. Es scheint wichtiger denn je, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.“ „Wir sind stolz darauf, die überarbeitete Fassung von SCHINDLERS LISTE, einen der wichtigsten Filme des 20. Jahrhunderts, einer neuen Generation von Kinobesuchern zugänglich zu machen“, sagte Ron Meyer, Vice Chairman NBCUniversal. „Die Lektion, dass eine Person - in einem der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte - einen Unterschied machen kann, ist heute so aktuell wie eh und je.“ „Als Kuratoren der weltweit größten Sammlung von Berichten aus erster Hand über die Folgen des Hasses ist die USC Shoah Foundation einzigartig positioniert, um die Menschheit zu erziehen und zu inspirieren, dem Hass mit Empathie und aktivem Handeln entgegenzutreten“, sagte Spielberg, der die Shoah Foundation nach seinen Erfahrungen bei den Dreharbeiten zu SCHINDLERS LISTE gründete. „Diejenigen, die sich mit diesen Augenzeugenberichten beschäftigen, stellen tief greifende Verbindungen her, entwickeln kritisches Denken und Einfühlungsvermögen und lernen, über die Entscheidungen nachzudenken, die sie treffen können, um dem Hass zu begegnen.“ Weitere Elemente der Wiederaufführung sind ein neuer Trailer sowie eine bevorstehende Wiederveröffentlichung der legendären Filmmusik des fünffachen Oscar®-Preisträgers John Williams, die unveröffentlichtes Material enthalten wird. Über SCHINDLERS LISTE Der mit sieben Academy Awards®, darunter für den Besten Film und das Beste Drehbuch, ausgezeichnete Film erzählt die unglaubliche wahre Geschichte von Oskar Schindler (Liam Neeson), der während des Holocaust mehr als 1.100 Juden das Leben gerettet hat. Es ist der Triumph eines Mannes, der einen Unterschied gemacht hat und das Drama derer, die eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte wegen dem, was er getan hat, überlebt haben. Sorgfältig restauriert aus dem Originalfilmnegativ in makelloser High Definition und unter der Leitung von Spielberg, ist SCHINDLERS LISTE eine kraftvolle Geschichte, deren Lehren aus Mut und Glauben auch heute noch Generationen inspirieren. Der Film erhielt außerdem Oscars® für den Komponisten John Williams, den Drehbuchautor Steven Zaillian und den Kameramann Janusz Kaminiski, sowie für die künstlerischen Leiter Allan Starski und Ewa Braun, den Cutter Michael Kahn und die Produzenten Spielberg, Gerald R. Molen und Branko Lustig.FILMINFOS(*) Historienfilm, Kriegsfilm * USA * Regie: Steven Spielberg; * Drehbuch: Steven Zaillian;(*) Darsteller: Ben Kingsley, Friedrich von Thun, Liam Neeson, Ralph Fiennes;1939: Mithilfe jüdischen Kapitals gelingt es dem cleveren Geschäftsmann Oskar Schindler (Liam Neeson), in Krakau eine enteignete Emailfabrik zu kaufen, die fortan Feldgeschirr für den sich anbahnenden Krieg herstellt. Um seinen Profit zu maximieren, setzt er äußerst preiswerte jüdische Arbeitskräfte aus dem Krakauer Getto ein, die ihm auf Grund der kriegswichtigen Güter, die seine Fabrik produziert, zugestanden werden. Schindler versteht es, zu repräsentieren und Geschäftskontakte zu knüpfen, ist aber in Verwaltungs- und Koordinationsaufgaben auf seinen versierten Buchhalter Itzhak Stern (Ben Kingsley) angewiesen. In Kooperation ihrer Talente entwickelt sich die Emailfabrik zu einem florierenden Unternehmen, welches immer mehr Arbeitskräfte benötigt. Stern, dem in Personalfragen freie Hand gelassen wird, nutzt dies um möglichst viele Juden, zumeist denen, die aufgrund ihrer akademischen oder künstlerischen Vergangenheit oder einer Behinderung für die Industriearbeit nicht in Frage kämen, einen Arbeitsplatz in der Fabrik zu verschaffen. 1943 werden die Überlebenden des Krakauer Gettos in das Arbeitslager Krakau-Plaszów überführt. Hier erlebt Schindler mit, wie die Insassen auf unmenschliche Art und Weise behandelt werden, wie Wachsoldaten willkürlich Menschen erschießen. Dann soll auch dieses Lager geschlossen und die noch lebenden Juden zur Liquidierung nach Auschwitz gebracht werden. Schindler jedoch setzt alles daran, dies zu verhindern.