Zum 25. Kinojubiläum zurück auf der Leinwand!

Mittwoch, d. 30. Oktober, 20.00 Uhr:

Natural Born Killers

-35mm-Präsentation-

 Ein OLIVER STONE Film
Nach einer Story von QUENTIN TARANTINO

Mickey (Woody Harrelson) und Mallory Knox (Juliette Lewis) sind ein Liebespaar, das eine Blutspur durch die USA zieht. Innerhalb weniger Wochen haben sie über 50 Menschen auf dem Gewissen. Die Polizei ist ihnen auf den Fersen, die Öffentlichkeit stilisiert sich zu Helden und der sadistische Polizist Jack Scagnetti (Tom Sizemore) ist fanatisch besessen davon, die Serientäter endlich zur Strecke zu bringen. Als die beiden Liebenden in der Wüste bei einem Indianer während eines Drogentrips von Klapperschlangen gebissen werden, machen sie sich auf den Weg, um eine Apotheke zu überfallen und das Gegengift zu entwenden. Doch der Raubzug geht schief und das Killerpärchen wird geschnappt. Im Gefängnis stehen sie unter der Aufsicht des passionierten Anstaltsleiter Dwight McClusky (Tommy Lee Jones), der ein Fernsehinterview mit dem TV-Reporter Wayner Gale (Robert Downey jr.) zulässt. Während der Aufnahmen bricht eine Revolte aus, die blutige Ausmaße annimmt.

Kritik:

„Oliver Stones ultragewalttätige, bitterböse Mediensatire ist Hollywoods radikalster Studiofilm seit ‚Clockwork Orange‘. Wie der kontroverse Regisseur Quentin Tarantinos Drehbuch zu einem surrealen Bilderrausch umfunktionierte, ist Filmmaking in absoluter Perfektion.“ (kino.de)

„Mit „Natural Born Killers“ liefert [Oliver Stone] ein unvergleichliches und nie da gewesenes Meisterwerk der Sonderklasse: Subversive Pop-Art und regelrecht abartige Brüche der Konventionen, Vermischung von Schwarz-Weiß-Aufnahmen, Zeichentrick, Fotokollagen, überzeichnete Farbaufnahmen und psychologische Hintergrundmotive machen aus dem Film einen wahrhaften Trip, der einem schwer zusetzt. Die exzessiven Gewalt- und Sexdarstellungen, vermengt mit biblischen Motiven und beißender Mediensatire bieten das richtige Rüstzeug, um der Gesellschaft den Spiegel in einer nie erlebten Unverfrorenheit vorzuhalten.“ (filmstarts.de)

„Oliver Stones Killerballade war der umstrittenste Film des Jahres 1994. Ein gewalttätiger Geniestreich, ein psychedelisches Albtraumszenario, das durch seine radikale optische Gestaltung beim Zuschauer genau jenen Abstumpfungseffekt auslöst, der solche Taten erst ermöglicht.“ (cinema.de)

„Zwei Stunden lang bombardiert Oliver Stone das Publikum mit bluttriefenden Szenen, ohne dabei jedoch jemals die Gewalt wirklich zu verherrlichen, wie es viele Leute, die den Film entweder nicht gesehen oder aber nicht verstanden haben, beim Kinostart in Deutschland behauptet haben, er stellt lediglich die grausame Realität und die Sensationsgier der Medien etwas übersteuert dar.“ (moviepilot.de)